Fuchsjagd 2005

Insbesondere die ländlichen Reitvereine veranstalten im Herbst, nach der Tuniersaison, eine Fuchsjagd. 

Hier wird nicht wirklich ein Fuchs gejagt, sondern ein Reiter, der sich einen Fuchsschwanz an die Schulter heftet.
Die Rolle des Fuchses übernimmt zum Beispiel der erfolgreiche Jäger des Vorjahres oder der einladende Jagdherr. Die Reiter folgen dem Master in verschiedenen Feldern und überqueren dabei die Hindernisse. Am Ende der Jagd findet ein Fuchsschwanzgreifen statt.

Der Fuchsschwanz kann an die Schulter des Fuchses geheftet werden. Nach dem Hornsignal „Jagd frei“ dürfen die Reiter den Master überholen und versuchen, die Lunte zu greifen. Der Fuchs kann durch Tempowechsel und Wenden ausweichen. Der Jäger oder die Jägerin muss dem „Fuchs“, von der linken Seite kommend, den Fuchsschwanz mit der rechten Hand von der Schulter abreißen. Der „Fuchs“ gilt dann als erlegt und die Jagdteilnehmer rufen zweimal "Halali". Wenn es zu lange dauert, kann der Fuchs den Fuchsschwanz auf den Boden werfen. Wer die Lunte zuerst aufhebt, hat sie gewonnen.

Jagdgäste begleiten die Jagd traditionellerweise in der Kutsche. 

 

 

Bericht über die Fuchsjagd