Allgemein

Bildinfo: 2012 Training mit Lorelei

Das Reiten im Damensattel übt eine ganz eigene Faszination aus. Ich halte mich an die Worte von Bettina Keil, eine begeisterte deutsche Reiterin, die das Reiten im Damensattel von der Pike auf gelernt hat:

Reiten im Damensattel - eine Reitweise, geprägt von Eleganz, Harmonie zwischen Reiterin und Pferd und femininer Leichtigkeit.

Was früher für reitende Damen der Oberschicht, die einzige Möglichkeit war einen „Sport“ in der Öffentlichkeit auszuüben, ist heute eine, für den Betrachter, charmante Bereicherung der täglichen Arbeit mit dem Partner Pferd.

Die Bereitschaft sich auf eine „altmodische“, also eher „Reitkunst“-orientierte Reitweise einzulassen ist für die Reiterin jedoch eine grundsätzliche Entscheidung. Eine Entscheidung, die bedeutet sich auf feine Hilfengebung zu verlassen. „Kraftreiten“ funktioniert im Damensattel nämlich nicht. Dieses Reiten auf der Basis gegenseitigen Vertrauens bringt als Nebeneffekt das Kräftegleichgewicht mit dem Partner Pferd auf eine oft überraschende, neue Ebene. Das gegenseitige Vertrauen ist es auch, was Pferden Selbstbewusstsein gibt und was dem Gesamtbild von Dame und Pferd seinen Glanz und seine Faszination verleiht.

Der Bonus der Reiterin für diese Mühe ist sicherlich große Bewunderung beim Publikum. Und wer darauf keinen Wert legt: Reiten im Damensattel ist eine unbestechliche Sitz- Balance- und „Fühl“-Schule. Jeder Fehler, den man im normalen Reiten macht, wird hier verstärkt. Der Lerneffekt für die „normale“, tägliche Arbeit in enorm. Und die Tatsache, dass das Pferd hier „zum Lehrer wird“, wirkt sich positiv auf das partnerschaftliche Verhältnis zwischen Reiterin und Pferd aus.

<Quelle: http://www.damensattel-duesseldorf.de/>

Auch in Österreich gibt es bemühte Damen, die diese Art des Reitens (wieder) für sich entdeckt haben, und ich bin sehr froh, dass ich auf ihre Unterstützung zählen darf: Interessensgemeinschaft zur Förderung des Reitens im Damensattel in Österreich