Reitlizenz

Bildinfo: Reitlizenz Scheckkartenformat
Bildinfo: Startberechtigung Reitlizenzen (Quelle: ÖTO, Stand 2012)

Zur Erlangung einer Reitlizenz R1 oder RD1 ist eine Lizenzprüfung in jenem Bundesland abzulegen, in welchem der Bewerber Stamm-Mitglied ist. Will ein Bewerber die Lizenzprüfung in einem anderen Bundesland ablegen, so hat er dazu die Zustimmung seines LFV einzuholen.

Voraussetzungen:

  • Besitz der Reiternadel (ÖRN) - für die RD1 reicht die österr. Dressurreiternadel (ÖDRN) - 
    seit mindestens sechs Wochen
  • die Vollendung des 10. Lebensjahres
  • Mitglied in einem dem Landesfachverband angeschlossenen Verein;

Sonderprüfungen

 

Dressur für die R1:
Zu reiten ist die Aufgabe R5 oder R6 aus den "Aufgaben für Dressurprüfungen" des BFV nach Wahl des Reiters.Die Beurteilung „bestanden“ entspricht einer Wertnote von mindestens 6,2

Springen:
Zu reiten ist eine Stilspringprüfung der Klasse A gem. § 203 Abs. 2.
Für Reiter auf Haflingern, Norikern oder Kleinpferden gelten die maximalen Abmessungen für Bewerbe der jeweiligen Pferderasse.
Die Beurteilung „bestanden“ entspricht einem Ergebnis von mindestens 6,0

Dressur für die RD1:
Zu reiten ist die Aufgabe R6 aus den „Aufgaben für Dressurprüfungen“ des BFV.
Die Beurteilung „bestanden“ entspricht einer Wertnote von mindestens 6,2

Theorie:
Mündliche (oder schriftliche) Prüfung gemäß dem „FENA-Lehrbuch Pferdesport“ und den Bestimmungen der ÖTO
Die Beurteilung „bestanden“ entspricht der richtigen Beantwortung von mindestens 70% der gestellten Fragen.