{"id":101,"date":"2020-07-14T10:14:42","date_gmt":"2020-07-14T10:14:42","guid":{"rendered":"http:\/\/pferdekultur.at\/?page_id=101"},"modified":"2020-07-14T11:58:19","modified_gmt":"2020-07-14T11:58:19","slug":"dressurpruefungsklassen","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/pferdekultur.at\/?page_id=101","title":{"rendered":"Dressurpr\u00fcfungsklassen"},"content":{"rendered":"\n<p>In jeder Klasse pr\u00e4sentiert sich die gelernte und bestehende Harmonie zwischen Reiter und Pferd im Ausf\u00fchren der verschiedenen Dressurlektionen.<\/p>\n\n\n\n<p>A &#8211; Anf\u00e4nger, L &#8211; Leicht, LM &#8211; \u00dcbergangsklasse, M &#8211; Mittelschwer und S &#8211; Schwer enthalten bestimmte, sich steigernde Lektionen und Aufgaben, wobei jedes Gebrauchspferd mindestens den Anforderungen einer A-Dressur entsprechen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Dressurpr\u00fcfungen werden auf zwei Gr\u00f6ssen von Dressurvierecken ausgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-3\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/pferdekultur.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/20x40-Viereck.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-102\" width=\"178\" height=\"274\"\/><figcaption>Viereck in der Gr\u00f6sse von 20 x 40 Metern f\u00fcr die Klassen A, L, LM und LP<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/pferdekultur.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/20x60-Viereck.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-103\" width=\"156\" height=\"353\" srcset=\"http:\/\/pferdekultur.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/20x60-Viereck.jpg 149w, http:\/\/pferdekultur.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/20x60-Viereck-133x300.jpg 133w\" sizes=\"(max-width: 156px) 100vw, 156px\" \/><figcaption>Viereck in der Gr\u00f6sse von 20 x 60 Metern f\u00fcr die Klassen LM, M und S<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong>Anforderungen in der Klasse A: (Tipps-zum-pferd.de)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Durch die ganze Bahn wechseln<\/li><li>Durch die halbe Bahn wechseln<\/li><li>Durch die L\u00e4nge der Bahn wechseln<\/li><li>Arbeitstrab<\/li><li>Mitteltrab<\/li><li>Mittelschritt &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/li><li>Arbeitsgalopp<\/li><li>Mittelgalopp<\/li><li>Auf dem Zirkel geritten<\/li><li>Auf dem Mittelzirkel geritten<\/li><li>Aus dem Zirkel wechseln<\/li><li>Durch den Zirkel wechseln<\/li><li>Volte (10m)<\/li><li>Einfache Schlangenlinie<\/li><li>Schlangenlinien durch die Bahn 4 B\u00f6gen<\/li><li>Vorhandwendung<\/li><li>R\u00fcckw\u00e4rts richten<\/li><li>Viereck verkleinern und vergr\u00f6\u00dfern<\/li><li>\u00dcberstreichen<\/li><li>Z\u00fcgel aus der Hand kauen lassen<\/li><li>Schritt-halten \u00dcberg\u00e4nge<\/li><li>Trab-Halten \u00dcberg\u00e4nge<\/li><li>Galopp-Trab \u00dcberg\u00e4nge<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:27px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Anforderungen in der Klasse L:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hier werden bereits versammelte Gangarten verlangt. Auch werden Zirkel in einem kleineren Radius verlangt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammengefasst wollen die Richter in einer L-Dressur ein ordentlich am Z\u00fcgel laufendes Pferd sehen, dass sich willig stellen und biegen l\u00e4sst. Die \u00dcberg\u00e4nge und die Tempowechsel innerhalb einer Gangart m\u00fcssen harmonisch sein und der Unterschied zwischen versammeltem Tempo, Arbeitstempo und Verst\u00e4rkungen deutlich erkennbar sein. Der Sitz des Reiters sollte sicher und korrekt sein und die Hilfen fein gegeben werden. Um eine L-Dressur zu reiten, brauchen Sie ein Pferd das die verschiedenen Tempi innerhalb einer Gangart deutlich zeigen kann. Au\u00dferdem sollte das Pferd dazu in der Lage sein, korrekt am Z\u00fcgel zu gehen und Schwung zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:28px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Anforderungen in der Klasse M:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die versammelten Tempi, die in L-Dressuren erstmals abgefragt werden, geh\u00f6ren in der Klasse M zum Standardprogramm. Neu ist, dass auch der Schritt im versammelten Tempo verlangt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Verst\u00e4rkungen kommen zu Mitteltrab und Mittelgalopp, der Starketrab und der Starkegalopp hinzu. Dazu kommt dann noch der Starkeschritt. Das hei\u00dft, dass die Carpalgelenke in den Verst\u00e4rkungen gestreckt sein m\u00fcssen und die Rahmenerweiterung muss deutlicher ausfallen als beim Mitteltrab oder Mittelgalopp.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Neuerung bei den Lektionen sind die Seiteng\u00e4nge. In der M-Dressur werden zum ersten Mal die echten Seiteng\u00e4nge, also Schulterherein, Travers, Renvers und Traversalen, gefordert. Bei allen diesen Seiteng\u00e4ngen ist das Pferd in Bewegungsrichtung gestellt und gebogen. Zus\u00e4tzlich kommen jetzt die fliegenden Galoppwechsel und Schrittpirouetten in den Aufgaben vor. Die schon aus der L-Dressur bekannten Lektionen sind weiter gefragt. Rechnen Sie also mit Kurzkehrt, Aussengalopp und einfachem Galoppwechsel. Die Hufschlagfiguren werden freier und die Lektionen folgen schneller aufeinander. Insgesamt muss das Pferd sehr rittig sein und sich gut im Tempo regulieren lassen. Geritten wird immer auf Kandare, teilweise auch auf dem gro\u00dfen Viereck. Das Einreiten ist nicht mehr unbedingt im Trab, es wird auch im versammelten Galopp eingeritten.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer M-Dressur st\u00f6\u00dft man meist auf starke Konkurrenz, und bei gr\u00f6\u00dferen Turnieren sind oft eine Menge Profis am Start. Um bei einem solchen Feld platziert zu sein, reicht eine gute Vorstellung meist nicht aus. Die Lektionen m\u00fcssen perfekt sitzen und das Pferd braucht neben guten G\u00e4ngen auch eine gewisse Ausstrahlung, um sich gegen die Konkurrenz zu bestehen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:26px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Anforderungen in der Klasse S:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die S-Dressur ist die schwerste aller Disziplinen in der Dressur. Da keine Noten sondern Punktzahlen vergeben werden, sind diese auch entsprechen h\u00f6her. Es wird einzeln geritten und neben den Anforderungen f\u00fcr eine M-Dressur auch noch Pirouetten im Galopp und besonders auch der Mitteltrab und der Mittelgalopp gern gesehen, da diese doppelt bewertet werden. Au\u00dferdem kommen noch Piaffen und Passagen dazu, bei denen das Pferd sehr schwungvoll trabt und die Beine h\u00f6her als gew\u00f6hnlich nimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Piaffe wird auf der Stelle ausgef\u00fchrt, ohne das sich das Pferd dabei von der Stelle bewegt, bei der Passage bewegt sich das Pferd hingegen sehr langsam vorw\u00e4rts. Hinzukommen auch noch Einer- und Zweierwechsel im Galopp, das bedeutet das das Pferd nach jedem bzw. nach jedem zweiten Galoppsprung in den Links- oder Rechtsgalopp umspringt. Auch bei den Olympischen Spielen oder gro\u00dfen internationalen Turnieren m\u00fcssen die Dressurreiter eine S-Dressur-K\u00fcr reiten. Diese wird von den Reitern selbst zusammengestellt und dann zur ausgew\u00e4hlten Musik auswendig geritten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In jeder Klasse pr\u00e4sentiert sich die gelernte und bestehende Harmonie zwischen Reiter und Pferd im Ausf\u00fchren der verschiedenen Dressurlektionen. 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